Grüntee-Catechine

Grüner Tee (Camellia Sinensis) ist eine Pflanze, die häufig als grüner oder schwarzer Tee getrunken wird.

Es wurde mit dem Nutzen fast jedes Organsystems im Körper in Verbindung gebracht.
Es ist kardioprotektiv, neuroprotektiv, fettleibigkeitsreduzierend, antikarzinogen, antidiabetisch, verhindert oder hemmt die Atherogenese und wirkt leberschützend.

Es entfaltet die meisten seiner Vorteile durch wasserlösliche Polyphenole (häufig als Catechine bezeichnet), die aus den Blättern extrahiert und in Wasser umgewandelt werden, das dann verzehrt bzw. getrunken wird.

Darüber hinaus enthielt der grüne Tee spezielle „Überlebensmoleküle“ – Xenohormone1, die unsere „Überlebensenzyme“ (SIRT1 – die gleiche, die auch Resveratrol anregt) ankurbeln und dadurch das Altern und Erkranken bekämpfen. 1

Die meisten Dosen sind gegen EGCG standardisiert. Obwohl die Menge an EGCG-Äquivalent von einer zur anderen Tasse Tee abhängig von vielen Faktoren (Tee-Art, Ziehdauer, Oxidationszeit) variiert, enthält eine Tasse grüner Tee etwa 50 mg EGCG-Äquivalent.

Die intestinale Aufnahme (Bioverfügbarkeit) von Grüntee-Catechinen ist gering und beträgt beim Menschen lediglich 1,68%.2

Die Aufnahme von Catechin wird auf nüchternen Magen sowohl für reines EGCG3 als auch für einen entkoffeinierten Grüntee-Extrakt mit mehreren Catechinen4 verbessert.

Die maximalen Serumspiegel von Grüntee-Catechinen (Tmax) liegen in der Regel etwa 2 Stunden nach der oralen Einnahme, obwohl sie durch den Verzehr im nüchternen Zustand5 auf etwa 60 Minuten früher verschoben werden können4.

In nahrungsergänzender Form wurden Grüntee-Catechine bei einer wiederholten Dosis von 800 mg als sicher befunden6-9

Krebs

Experimentelle Studien haben die Wirksamkeit gegenüber verschiedenen Krebsarten gezeigt, was die Idee von Chemo-Prävention gestärkt hat. 10,11

Wie sehr oft bei vielen anderen Phytochemikalien, waren auch hier die experimentellen Ergebnisse und Erfolge nicht leicht in den klinischen Studien zu wiederholen.

Eine prospektive Kohorten-Studie mit 8552 Menschen über 40 Jahre, die 11 Jahren lang beobachtet wurden, zeigte eine Reduktion in der Inzidenz des Krebses. Bei Menschen, die 10 Tassen grünen Tee täglich getrunken haben lag dieses sogar um 40% über denen, die lediglich drei Tassen grünen Tee zu sich nahmen. Insbesondere wurde das Risiko für den Lungenkrebs gesenkt – die Chance ist um 70% niedriger, aber auch für Darmkrebs und Leberkrebs (etwa 45% weniger), sowie Magenkrebs (31% weniger) gibt es entsprechende Ergebinisse.12

Eine Übersichtsstudie, deren Fokus auf weiteren 15 epidemiologischen Studien über den Effekt auf Speiseröhrenkrebs lag, zeigte jedoch eher gemischte Ergebnisse. Während sechs Studien ein deutlich gesunkenes Risiko für Krebs angegeben haben, haben vier weitere über ein niedrigeres Risiko, welches jedoch nicht signifikant war, zwei über Null-Assoziation und drei sogar über ein vermehrtes Risiko für die Tumorentwicklung berichtet.13 Es wird vermutet, dass die inkonsistenten Ergebnisse die Folge des Einflusses des Konsums von Alkohol und Zigaretten, sowie die Einnahme des heißen Tees sind. 

Eine größere Fall-Kontroll-Studie zeigte allerdings tatsächlich eine um mehr als 50% reduzierte Wahrscheinlichkeit, assoziiert mit dem Konsum grünen Tees nur bei den Menschen, die weder geraucht noch Alkohol getrunken haben.14

Die neueste Metaanalyse (Analyse des publizierten wissenschaftlichen Artikels) bestätigte diese positiven Ergebnisse und zeigte ein um 25-40% reduziertes Risiko bei den Menschen, die für längere Zeit grünen Tee zu sich nahmen.15

Für den Magenkrebs gilt vieles, was bereits für den Speiseröhrenkrebs beschrieben wurde. Viele Studien basieren auf den Angaben der Protagonisten, welche unter Umständen nicht unbedingt dem wahren Stand der Dinge entsprechen muss. Es wäre viel zuverlässiger, einen Metabolit einer zu untersuchenden Substanz zu messen (Blut/Urin) und anhand dieser Ergebnisse zu einer Zusammenfolge zu kommen. Genau dies geschah in einer prospektiven Studie, die über 18.000 Menschen im Alter von 45-64 Jahren in einem Zeitraum von 12 Jahren umfasste. Die Konzentration der Catechine im Urin entsprachen einem reduzierten Krebsrisiko, und dies konnte als signifikant beschrieben werden.16

Der Leberkrebs wurde eher wenig in Zusammenhang mit den Catechinen erforscht. Eine epidemiologische Studie, die über 40.000 Menschen über neun Jahren lang eingeschlossen hat, zeigte ein um 42% gemindertes Risiko bei Einnahme von fünf oder mehr Tasse pro Tag.17

Eine Phase II Trial-Studie hatte die Metaboliten von grünem Tee im Urin im Fokus und zeigte, dass eine Reduktion von DNA-Schäden durch oxidativen Stress bereits bei der Einnahme von Catechinen in einer Dosis von 500mg/Tag zur Folge hat.18

Eine weitere Metaanalyse von insgesamt zehn anderen Studien zeigte eine kumulative Reduktion des Krebsrisikos von 35%. Auch hier gilt je mehr und länger desto besser.19

Der Prostatakrebs könnte ebenfalls positiv beeinflusst werden. Die Einnahme von Supplementen wirkt nachgewiesen schützend20, was sich durch eine weitere Metaanalyse von sieben Kohorten-Studien und drei randomisierten Studien bestätigt lässt.21

Die Anwesenheit von Catechine – Metaboliten im Urin war invers proportional dem Darmkrebsrisiko.22
Auch hier gilt eine größere Menge über einen längeren Zeitraum als Schlüssel

Der Lungenkrebs wäre wahrscheinlich nur durch den Teekonsum nicht ganz abwendbar, jedoch zwei Tassen grüner Tee pro Tag reduzieren das Risiko um 18%.23

Auch die Wahrscheinlichkeit für Brustkrebs könnte um 17% niedriger sein, angenommen ein regelmäßiger Teekonsum findet statt.24

Das Spektrum von Tumoren, die durch die Catechine potentiell teilweise verhinderbar wären, endet nicht hier. Die Daten werden unter anderem für das Mundhöhlenkrebs25,26, Non-Hodgkin Lymphom27, Gebärmutterkrebs28,29 und Gehirnkrebs gesammelt.30

Fettverbrennung

Die Vorteile von Grüntee-Catechinen auf die Fettverbrennung scheint eher dosisabhängig erreichbar zu sein. Signifikante Wirkungen beim Menschen werden nur bei sehr hohen Dosen festgestellt, wie z. B. 400-500 mg Catechinen pro Tag. Die fettverbrennenden Effekte sind hochgradig synergistisch, fast abhängig davon, dass gewohnheitsmäßig kein Koffein konsumiert wird.

Die Wirkung gegen Übergewichtigkeit scheint eine Folge der Reduzierung der Nahrungsaufnahme, Unterbrechung der Lipidemulgierung und -resorption, Unterdrückung der Adipogenese und Lipidsynthese (das Fettentstehen) und Erhöhung des Energieverbrauchs durch Thermogenese, Fettoxidation und fäkale Lipidausscheidung zu sein. Die genauen molekularen Mechanismen bleiben jedoch unklar.31,32

Betrachtet man längerfristige Studien und den Fettabbau insgesamt (und nicht die Fettoxidation, die die Verlustrate ist), werden Grüntee-Catechine mit einem Gewichtsverlust von 1,2 kg in 90 Tagen in Verbindung gebracht.33

Eine kürzlich durchgeführte Metaanalyse stellte fest, dass Grüntee-Extrakt im Durchschnitt für etwa 1,27 kg Körpergewichtsverlust (mindestens 12 Wochen) verantwortlich war.35

Eine kürzlich durchgeführte Metaanalyse, die die genaue Dosis mikromanagte, ergab, dass jede Tasse (200 ml) Catechine aus grünem Tee (253 mg Catechine, 30 mg Koffein) die Verbrennung von 5,7 g Körperfett verursachen kann.36

In Studien mit beta-adrenergen Antagonisten (Beta-Blockern wie z.B. Bisoprolol) wird die fettverbrennende Wirkung von grünem Tee teilweise reduziert, was darauf hindeutet, dass grüner Tee auch über beta-adrenergen Agonismus und andere Mittel fettverbrennende Wirkungen ausübt37.

Bei der Bewertung von Studien mit grünem Tee in Kombination mit Fastentraining (keine Nahrung vor dem Training), bei Männern38 und Frauen39, die entweder vor dem Test 12 Wochen lang grünen Tee ergänzten, oder sogar lediglich zwei Tage lang, wobei die letzte Dosis am Morgen vor dem Training erfolgte, haben eine Zunahme der Fettoxidation im Vergleich zu Placebo sowohl während des Trainings als auch bis zu 75 Minuten nach dem Training festgestellt.

Insulinsensitivität

Bei der Bewertung von Humanstudien, in denen grüner Tee (in verschiedenen Formen) entweder Nicht-Diabetikern oder Diabetikern verabreicht wird, scheint die Supplementierung im Vergleich zu Placebo nicht mit einer signifikanten Verbesserung der Insulinsensitivität verbunden zu sein.40-43.

Gedächtnis und Kognition

Eine Kombination aus Catechinen und L-Theanin, beide Komponenten im Grüntee enthalten, wurde auf ihre Fähigkeit das Gedächtnis zu verbessern, untersucht. Bei den Patienten mit nicht-klinischem Gedächtnisverlust (und Durchschnittsalter 58) zeigt es eine gewisse Wirksamkeit, hauptsächlich in der Erhöhung der Erkennungsgeschwindigkeit, des Wortlesens und der selektiven Aufmerksamkeit.44

Eine neuere systematische Übersichtsstudie konnte zeigen, dass grüner Tee psychopathologische Symptome (z. B. Verringerung von Angstzuständen), Kognition (z. B. Vorteile für Gedächtnis und Aufmerksamkeit) und Gehirnfunktion (z. B. Aktivierung des Arbeitsgedächtnisses in funktioneller MRT) beeinflusst. Die Wirkung von grünem Tee kann nicht auf einen einzelnen Bestandteil des Getränks zurückgeführt werden. Dies wird durch den Befund veranschaulicht, dass unter dem kombinierten Einfluss von Koffein und L-Theanin vorteilhafte Wirkungen von grünem Tee auf die Kognition beobachtet werden, während die getrennte Verabreichung beider Substanzen einen geringeren Einfluss hatte.45

L-Theanin scheint darüber hinaus in der Lage zu sein, anxiolytische Wirkungen zu verstärken, und obwohl es die Angst selbst nicht reduziert46,47 kann es in Kombination mit Midozolam eine Verringerung der Angst bewirken. Da EGCG (ein von Catechinen) selbst angstlösende Eigenschaften besitzt, kann die Paarund bei der Verringerung von Angstzuständen synergistisch wirken.48

Weitere Effekte

Arteriosklerose

Nach der Supplementierung von Grüntee-Catechinen erhöht sich das gesamte antioxidative Potenzial des Blutes49, was dann zu einer Verringerung der LDL-Oxidation führt50. In einer Metaanalyse wurde berichtet, dass der Konsum von grünem Tee (ganzer Tee) die Endothel-vermittelte Vasodilatation erhöht.51

Aerobisches Training

Bei einem Test an nicht sportlichen, aber ansonsten gesunden erwachsenen Männern, konnten 570 mg Grüntee-Catechine (angegebene 6-7 Tassen Tee-Äquivalenz, die 218,4 mg EGCG und 15 mg Koffein lieferten; ((Koffein auf einem ähnlichen Niveau in Placebo)) deren Aerobic-Werte bzw. die Ausdauer erhöhen52. Obwohl der Grüne Tee, wenn er an sitzende oder leicht aktive Personen verabreicht wird offensichtlich einige milde Vorteile für die aerobe Kapazität erzielen kann, ist dieser Effekt bei stark trainierten Personen noch nicht geprüft.

Haut

Grüner Tee soll nicht nur aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung bei Akne helfen, sondern auch, weil er die Talgproduktion53 und die Überwucherung eines Bakteriums namens Propionibacterium acnes54 (beide sind stark an der Produktion von Akne beteiligt) – reguliert.

Zahngesundheit

Eine gewisse synergistische antibakterielle Wirkung mit Relevanz für die Bildung von Zahnbelag zeigte eine Kombination von grünem Tee und einem Kraut (Salvadora Persica)55, welche später als wirksam bestätigt wurde, wenn sie in eine Mundspülung mit 0,25 mg/ml aufgebrühtem grünem Tee formuliert wurden56. Dieser Effekt schien die aktive Kontrolle von Chlorhexidin (0,12 %) zu übertreffen, die dem des Placebos ähnlich war.

Studien, die die Wirkung von grünem Tee allein in Mundspülungen57 und in Zahnputzmitteln58 untersuchten, haben positive Wirkungen bei Parodontitis festgestellt.

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